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Stirneinzug: Ebenholz Herrenkardätsche Schwarze BorstenArt.-Nr.: 493-10-6H / 4211

 
Stirneinzug: Ebenholz Herrenkardätsche Schwarze Borsten
 


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Körper aus Ebenholz. Borsten: Himalaya extra hart, erster Schnitt, sichtbare Länge 2,5 cm.
Maße:
Breite: ca. 6 cm
Gesamtlänge: ca. 18 cm
117 Borstenbündel in 9 Reihen
Gewicht: ca. 160 Gramm


Der Stirneinzug ist die älteste Form, die Borsten an die Bürsten zu bringen. Es ist eine alte Handwerkskunst, die weitestgehend ausgestorben ist - nur noch sehr wenige Hersteller sind in der Lage, Bürsten in dieser Weise herzustellen.

Wie funktioniert der Stirneinzug?
Nachdem der Bürstenkörper fertiggestellt wurde fängt die eigentliche Arbeit erst an: Zuerst werden horizontale Kanäle durch die gesamte Länge des Bürstenkörpers gebohrt. Das geschieht mit einem sehr langen flexiblen Bohrer, der sehr exakt geführt werden muss. Der horizontale Kanal muss sich nämlich exakt in der richtigen Position wenige Milimeter unterhalb der Oberfläche des Bürstenkörpers befinden und die Kanäle müssen absolut parallel verlaufen.
Anschließend werden von der Seite des Bürstenkörpers, an der sich später die Borsten befinden sollen, vertikale Löcher gebohrt, die genau im zuvor gebohrten Kanal enden. Jetzt erklärt sich, warum die zuerst angebrachten Kanäle genau parallel verlaufen müssen. Das ist Voraussetzung für eine gleichmäßige Verteilung der Borstenbündel in der Haarbürste.
Im nächsten Schritt nimmt der Bürstenmacher ein Borstenbündel und knickt die Borsten etwa in der Mitte um. Die Borsten in diesen Bürsten haben also die etwas mehr als doppelte Länge der sichtbaren Borstenlänge bei der fertigen Bürste.
Das Borstenbündel wird mit dem Knick voran in das hinterste Loch des ersten Kanals gesteckt. Anschließen wird ein stabiler Nylon oder Draht in den Kanal eingebracht, der um den Knick des Borstenbündels gelegt wird. Jetzt ist das erste Borstenbündel verankert und der Ankerdraht (oder Nylon) im ersten Kanal fest angebracht.
Die folgenden Borstenbündel werden dann durch Herausziehen des Ankerdrahtes durch das nächste Loch ebenfalls im Knick gefasst und durch Festziehen des Ankerdrahtes im Bürstenkörper verankert.
So geht das dann pro Bürste ca. 100 mal (je nach Menge der Borstenbündel).
Zum Schluss werden die Löcher der Kanäle an der Stirnseite der Haarbürste mit einem Spezialkitt verschlossen (deshalb Stirneinzug und deshalb die charakteristischen weißen Punkte) und die Oberfläche poliert.

Ein Arbeitstag ist vergangen und die Bürste ist fertig.


Warum Stirneinzug?
Maschinell hergestellte (hochwertige) Bürsten werden gestanzt. Das heißt, dass die Borstenbündel (in der Mitte geknickt) mittels einer Metallkramme durch eine Stanzmaschine im Bürstenkörper verankert werden. Der Nachteil der Stanzmethode ist, dass sehr harte (teure und lange) Borsten eventuell brechen und mit der Zeit den Halt verlieren. Zwar kann das dann auch viele Jahre dauern, bis eine maschinell hergestellte hochwertige Bürste die eine oder andere Borste verliert - bei den stirneingezogenen Bürsten ist es aber sicher, dass die Haltbarkeit nicht durch gebrochene einzelne Borsten eingeschränkt wird. 25 Jahre und mehr sind bei Stirneinzugs-Haarbürsten der Normalfall der Haltbarkeit.


Preis: 262.22 EUR
inkl. der gesetzlichen MwSt. von 16 % = 36.17 EUR
zzgl.Versandkosten
Anzahl:




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Maße:
Breite: ca. 6 cm
Gesamtlänge: ca. 18 cm
117 Borstenbündel in 9 Reihen
Gewicht: ca. 160 Gramm


Der Stirneinzug ist die älteste Form, die Borsten an die Bürsten zu bringen. Es ist eine alte Handwerkskunst, die weitestgehend ausgestorben ist - nur noch sehr wenige Hersteller sind in der Lage, Bürsten in dieser Weise herzustellen.

Wie funktioniert der Stirneinzug?
Nachdem der Bürstenkörper fertiggestellt wurde fängt die eigentliche Arbeit erst an: Zuerst werden horizontale Kanäle durch die gesamte Länge des Bürstenkörpers gebohrt. Das geschieht mit einem sehr langen flexiblen Bohrer, der sehr exakt geführt werden muss. Der horizontale Kanal muss sich nämlich exakt in der richtigen Position wenige Milimeter unterhalb der Oberfläche des Bürstenkörpers befinden und die Kanäle müssen absolut parallel verlaufen.
Anschließend werden von der Seite des Bürstenkörpers, an der sich später die Borsten befinden sollen, vertikale Löcher gebohrt, die genau im zuvor gebohrten Kanal enden. Jetzt erklärt sich, warum die zuerst angebrachten Kanäle genau parallel verlaufen müssen. Das ist Voraussetzung für eine gleichmäßige Verteilung der Borstenbündel in der Haarbürste.
Im nächsten Schritt nimmt der Bürstenmacher ein Borstenbündel und knickt die Borsten etwa in der Mitte um. Die Borsten in diesen Bürsten haben also die etwas mehr als doppelte Länge der sichtbaren Borstenlänge bei der fertigen Bürste.
Das Borstenbündel wird mit dem Knick voran in das hinterste Loch des ersten Kanals gesteckt. Anschließen wird ein stabiler Nylon oder Draht in den Kanal eingebracht, der um den Knick des Borstenbündels gelegt wird. Jetzt ist das erste Borstenbündel verankert und der Ankerdraht (oder Nylon) im ersten Kanal fest angebracht.
Die folgenden Borstenbündel werden dann durch Herausziehen des Ankerdrahtes durch das nächste Loch ebenfalls im Knick gefasst und durch Festziehen des Ankerdrahtes im Bürstenkörper verankert.
So geht das dann pro Bürste ca. 100 mal (je nach Menge der Borstenbündel).
Zum Schluss werden die Löcher der Kanäle an der Stirnseite der Haarbürste mit einem Spezialkitt verschlossen (deshalb Stirneinzug und deshalb die charakteristischen weißen Punkte) und die Oberfläche poliert.

Ein Arbeitstag ist vergangen und die Bürste ist fertig.


Warum Stirneinzug?
Maschinell hergestellte (hochwertige) Bürsten werden gestanzt. Das heißt, dass die Borstenbündel (in der Mitte geknickt) mittels einer Metallkramme durch eine Stanzmaschine im Bürstenkörper verankert werden. Der Nachteil der Stanzmethode ist, dass sehr harte (teure und lange) Borsten eventuell brechen und mit der Zeit den Halt verlieren. Zwar kann das dann auch viele Jahre dauern, bis eine maschinell hergestellte hochwertige Bürste die eine oder andere Borste verliert - bei den stirneingezogenen Bürsten ist es aber sicher, dass die Haltbarkeit nicht durch gebrochene einzelne Borsten eingeschränkt wird. 25 Jahre und mehr sind bei Stirneinzugs-Haarbürsten der Normalfall der Haltbarkeit.